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Gustav Heinemann

Gustav Heinemann

Gustav Walter Heinemann (
- 23. Juli 1899 in Schwelm; † 7. Juli 1976 in Essen) war ein deutscher Politiker (Erst CDU, dann GVP, dann SPD). Er war von 1949 bis 1950 Bundesminister des Innern, von 1966 bis 1969 Bundesminister der Justiz und von 1969 bis 1974 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Notabitur 1917 nahm Heinemann als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Ab 1918 absolvierte er dann ein Studium der Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Geschichte in Münster, Marburg, München, Göttingen und Berlin, welches er 1921 mit dem ersten und 1926 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. 1921 promovierte er zum Dr. rer. pol.. Von 1926 bis 1928 war er dann als Rechtsanwalt in Essen tätig. Von 1928 bis 1936 war er Justitiar der Rheinischen Stahlwerke in Essen. 1929 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur.. Von 1933 bis 1939 hatte er einen Lehrauftrag für Berg- und Wirtschaftsrecht an der Universität Köln. Von 1936 bis 1949 war er Bergwerksdirektor bei den Rheinischen Stahlwerken in Essen, ab Oktober 1950 dann wieder als Rechtsanwalt tätig.

Familie

Seit 1926 war er mit Hilda Ordemann (1896-1979) verheiratet. Aus ihrer Ehe gingen vier Kinder hervor. Die katholische Theologin Uta Ranke-Heinemann ist seine Tochter; seine Enkelin Christina Delius ist mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau verheiratet.

Partei

Von 1930 bis 1933 war er Mitglied im Christlich-Sozialen Volksdienst. 1945 gehörte Heinemann zu den Mitbegründern der CDU, die er jedoch 1952 verließ. Er gründete stattdessen die Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP), gemeinsam u. a. mit Helene Wessel, Margarete Schneider und Diether Posser. Die GVP konnte jedoch keine große Wirkung entfalten, so erzielte sie z. B. bei der Bundestagswahl 1953 nur 1,2 % der Stimmen. Daher löste sich die GVP im Mai 1957 selbst auf und empfahl gleichzeitig ihren Mitgliedern, in die SPD einzutreten. Auch Heinemann wurde daher 1957 Mitglied der SPD. Von 1958 bis 1969 war Heinemann Mitglied des SPD-Bundesvorstandes.

Abgeordneter

Von 1947 bis 1950 war er Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Von 1957 bis 1969 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier gehörte er sogleich dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an.

Öffentliche Ämter

Bundestagsfraktion 1945 wurde er von der britischen Besatzungsmacht als Bürgermeister von Essen eingesetzt. 1946 wurde er dann zum Oberbürgermeister von Essen gewählt und behielt dieses Amt bis 1949. Vom 17. Juni 1947 bis zum 24. Mai 1948 war er in der von Ministerpräsident Karl Arnold geführten Landesregierung Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Am 20. September 1949 wurde er als Bundesminister des Innern in die von Bundeskanzler Konrad Adenauer geführte Bundesregierung berufen. Aus Protest gegen die geplante Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland trat Heinemann am 11. Oktober 1950 von seinem Amt als Bundesinnenminister zurück. Am 1. Dezember 1966 wurde Heinemann zum Bundesminister der Justiz im von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger geführten Kabinett der Großen Koalition ernannt. Am 5. März 1969 wurde er dann bei der Wahl zum Bundespräsidenten im dritten Wahlgang mit 6 Stimmen Vorsprung vor seinem Gegenkandidaten Gerhard Schröder zum 3. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Obwohl ihm die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung 1974 eine Wiederwahl ermöglicht hätten, verzichtete er auf die Kandidatur für eine zweite Amtszeit. Auch wollte er zum Abschied aus dem Amt keinen großen Zapfenstreich der Bundeswehr bekommen. Er schied am 1. Juli 1974 aus dem Amt aus.

Gesellschaftliches Engagement

In der Zeit des Nationalsozialismus engagierte sich Heinemann ab 1934 in der Bekennenden Kirche. Von 1936 bis 1950 war er Vorsitzender des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) in Essen. Von 1945 bis 1967 war er Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); seine Unterschrift steht unter dem Stuttgarter Schuldbekenntnis. Von 1949 bis 1955 wirkt er als Präses der gesamtdeutschen Synode der EKD.

Ehrungen

Nach seinem Tod im Jahr 1976 wurde eine (inzwischen geschlossene) Kaserne in Essen nach ihm benannt. Auch mehrere Schulen tragen seinen Namen, so eine Behindertenschule in Pforzheim, eine Gesamtschule im Essener Stadtteil Stoppenberg sowie eine in Berlin-Marienfelde und eine in Hofgeismar in Nordhessen. Zum Gedenken wurde 1977 von der SPD der Gustav-Heinemann-Bürgerpreis gestiftet. Auf dem Gelände der ehemaligen Gustav-Heinemann-Kaserne in Essen befinden sich jetzt die Geschäftsräume der Medion AG, welche in den nächsten Jahren komplett auf das Gelände ziehen will.

Vermächtnis

Auf das persönliche Engagement Gustav Heinemanns, dessen Vorfahr Gustav Walter Teilnehmer der Revolution von 1848 und Barrikadenkämpfer in Elberfeld gewesen war, geht die Errichtung der [http://www.erinnerungsstaette-rastatt.de/ "Erinnerungsstätte für die deutschen Freiheitsbewegungen"] in Rastatt zurück. Das politische Erbe Gustav Heinemanns, besonders sein starkes Engagement für Bürger- und Menschenrechte, versucht die [http://www.gustav-heinemann-initiative.de/ "Gustav-Heinemann-Initiative"] zu bewahren, eine private Initiative von engagierten Bürgern, die sich dem Erbe Heinemanns verpflichtet fühlen. Der Nachlass Gustav Heinemanns befindet sich im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Schriften (Auswahl)


- (zusammen mit Helene Wessel und Ludwig Stummel), Aufruf zur Notgemeinschaft für den Frieden Europas. Reden auf einer öffentlichen Kundgebung im Landtagsgebäude Düsseldorf, o.O. 1951
- Im Schnittpunkt der Zeit. Reden und Aufsätze, Darmstadt 1957
- Verfehlte Deutschlandpolitik. Irreführung und Selbsttäuschung. Artikel und Reden, Frankfurt/M 1966
- Glaubensfreiheit - Bürgerfreiheit. Reden und Aufsätze zur Kirche, Staat - Gesellschaft, Frankfurt/M 1976
- Es gibt schwierige Vaterländer... Aufsätze und Reden 1919-1969, München 1988

Literatur


- Joachim Braun: Der unbequeme Präsident, Karlsruhe 1972
- Diether Posser: Erinnerungen an Gustav W. Heinemann, Reihe Gesprächskreis Geschichte, Heft 24, Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung Historisches Forschungszentrum, Bonn 1999
- Diether Koch, [http://www.gustav-heinemann-initiative.de/ Gustav-Heinemann-Initiative] (Hg.): Einspruch - Ermutigung für entschiedene Demokraten, Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn, 1999, ISBN 3-8012-0279-8
- Dieter Dowe/Dieter Wunder (Hg.): Verhandlungen über eine Wiedervereinigung statt Aufrüstung! Gustav Heinemann und die Eingliederung der Bundesrepublik in das westliche Militärbündnis, Reihe Gesprächskreis Geschichte, Heft 39, Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung Historisches Forschungszentrum, Bonn 2000, ISBN 3-86077-961-3
- Gustav Heinemann. Christ, Patriot und sozialer Demokrat, Eine Ausstellung des Archivs der sozialen Demokratie, Begleitheft zur Ausstellung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

Weblinks


-
- [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/HeinemannGustav/ Deutsches Historisches Museum: Kurzbiografie]
- [http://www.gustav-heinemann-initiative.de/ Gustav Heinemann-Initiative (GHI)Bewegung für Bürgerrechte]
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23. Juli

Der 23. Juli ist der 204. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 205. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 161 Tage bis zum Jahresende. Beginn der Hundstage

Ereignisse


- 1198 - Die norditalienische Stadt Cuneo wird erstmals urkundlich erwähnt und zur "freien Gemeinde" ernannt.
- 1532 - Der Nürnberger Religionsfrieden wird geschlossen. Kaiser Karl V. und die Protestanten vereinbaren in Nürnberg zum ersten Mal (befristet) eine gegenseitige Rechts- und Friedensgarantie für die gegenwärtigen konfessionellen Besitzstände.
- 1588 - Die englische Flotte besiegt unter Führung von Sir Francis Drake und Lord Howard die spanische Armada.
- 1914 - Ultimatum Österreich-Ungarns an Serbien (Einleitung des Ersten Weltkriegs)
- 1944 - Das KZ Majdanek wird befreit.
- 1952 – König Faruq von Ägypten wird durch einen Militärputsch gestürzt; damit endet die Herrschaft der Dynastie des Muhammad Ali.
- 1954 – "Affäre John": Im DDR-Rundfunk gibt der Präsident des Bundesverfassungsschutzes Otto John sein Überlaufen bekannt.
- 1967 - In Detroit (Michigan) brechen Rassenunruhen aus. Die Folge sind 43 Tote, 342 Verletzte und ca. 1.400 abgebrannte Häuser.
- 1970 - Sultan Qabus bin Said bin Taimur Al Said wird Staatspräsident in Oman.
- 1985 - Commodore stellt den Amiga (später in Amiga 1000 umbenannt) im Lincoln Center in New York, USA, vor. Mit dabei sind u. a. der Künstler Andy Warhol und Debbie Harry (Blondie). Der Amiga überbietet an Grafikleistung alles bisher da gewesene.
- 1988 - Mit Radio Dreyeckland wird in Freiburg im Breisgau als das erste deutsche freie Radio legalisiert, nachdem eine juristische Verfolgung des Piratenradios aussichtslos wurde.
- 1992 - Unabhängigkeitserklärung Abchasiens
- 1997 - Laos wird Mitglied der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten]
- 2001 - Abdurrahman Wahid verliert sein Amt als Präsident Indonesiens. Frau Megawati Sukarnoputri wird neue Präsidentin.
- 2002 - Taiwan bricht die diplomatischen Beziehungen zu Nauru ab.
- 2004 - Die 1993 von kroatischen Nationalisten zerstörte Brücke von Mostar wird mit einem Festakt wiedereröffnet.

Wirtschaft


- 1903 - Die Ford Motor Company bringt das Modell A auf den US-Amerikanischen Markt.
- 1992 - Luftverkehrsabkommen zwischen der Dominikanischen Republik und Deutschland

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1957 - Uraufführung des Melodrams A Tale of Two Cities von Arthur Benjamin an der Sadler's Wells Opera an London.

Religion


- 1146 - Unter großem Jubel der Bevölkerung kommen die Gebeine der Heiligen Drei Könige in Köln an.

Katastrophen


- 1930 - Erdbeben der Stärke 6,7 in Italien. 1.425 Tote
- 1993 - Yinchuan, Volksrepublik China. Weil die Startklappen nicht ausgefahren waren, schoss eine BAe-146 der China Northwest mit Ziel Peking über die Startbahn hinaus und verunglückte. Dabei kamen 55 der 113 Insassen um.
- 2005 - Terroranschläge von der Terroristenorganisation Al-Qaida in Scharm el Scheich/Ägypten. Mindestens 88 Menschen sterben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

Leichtathletik Leichtathletik
- 1301 - Otto der Fröhliche, Herzog von Österreich
- 1401 - Francesco Sforza, italienischer Herzog, Gründer der Dynastie der Sforza in Mailand
- 1607 - Christian Hoburg, Theologe, mystischer Spiritualist
- 1721 - Anna Dorothea Therbusch, deutsche Malerin
- 1771 - Hermann von Boyen, preußischer Generalfeldmarschall
- 1775 - Etienne Louis Malus, französischer Physiker und Mathematiker
- 1777 - Philipp Otto Runge, deutscher Maler der Romantik und Schriftsteller
- 1796 - Franz Berwald, schwedischer Komponist und Violinist
- 1797 - Charles Jules Labarte, französischer Kunsthistoriker
- 1815 - André-Charles-Victor Reille, französischer General
- 1816 - Charlotte Cushman, US-amerikanische Schauspielerin
- 1819 - Alexis Dumont, Mainzer Bürgermeister
- 1824 - Kuno Fischer, deutscher Philosoph
- 1828 - Jonathan Hutchinson, englischer Chirurg, Dermatologe und Pathologe
- 1838 - Édouard Colonne, französischer Dirigent
- 1851 - Peter Severin Kroyer, dänischer Maler
- 1866 - Francesco Cilea, italienischer Komponist und Musiklehrer
- 1872 - Edward Adrian Wilson, englischer Polarforscher, Arzt und Ornithologe
- 1884 - Emil Jannings, deutscher Schauspieler
- 1886 - Salvador de Madariaga y Rojo, spanischer Diplomat und Autor
- 1886 - Walter Schottky, deutscher Physiker
- 1888 - Raymond Thornton Chandler, US-amerikanischer Krimiautor
- 1889 - Georges Bonnet, franz. Jurist und Politiker
- 1892 - Bruno Brehm, österreichischer Schriftsteller
- 1892 - Haile Selassie I. (Äthiopien), der letzte Kaiser von Äthiopien
- 1893 - Heinrich Imig, deutscher Politiker und MdB
- 1896 - Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer
- 1896 - Adrienne Gessner, österreichische Schauspielerin
- 1899 - Gustav Heinemann, deutscher Politiker und Bundespräsident
- 1906 - Walter Blume, deutscher Jurist und SS-Standartenführer
- 1906 - Wolfgang Gentner, deutscher Physiker
- 1906 - Vladimir Prelog, bosnisch-schweizerischer Chemiker
- 1907 - Käte Strobel, deutsche Politikerin, Bundesministerin
- 1908 - Elio Vittorini, ital. Schriftsteller
- 1913 - Michael Foot, britischer Politiker
- 1920 - Amália Rodrigues, Fado-Sängerin
- 1922 - Damiano Damiani, italienischer Regisseur
- 1925 - Quett Masire, Präsident von Botswana
- 1928 - Vera Rubin, US-amerikanische Astronomin
- 1928 - Hubert Selby, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1931 - Jan Troell, schwedischer Filmregisseur
- 1933 - Richard Rogers, englischer Architekt
- 1934 - Steve Lacy, US-amerikanischer Jazz-Musiker und Sopransaxophonist
- 1934 - Veronika Petrovici, ist plastische Chirurgin
- 1935 - Cleveland Doncan, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Don Drysdale, US-amerikanischer Baseballspieler
- 1938 - Götz George, deutscher Schauspieler
- 1940 - Gunter Halm, war Minister für Leichtindustrie der DDR
- 1942 - Myra Hindley, englische Serienmörderin
- 1943 - Irina Liebmann, deutsche Schriftstellerin
- 1943 - Lee Marrow, deutscher Sänger
- 1943 - Tony Joe White, US-amerikanische Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Dino Danelli, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 1945 - Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 1946 - Andy MacKay, britischer Musiker
- 1947 - David Essex, britischer Sänger
- 1947 - Hans-Jürgen Wittkamp, deutscher Fußballspieler
- 1948 - Wilhelm Dietzel, deutscher Politiker und MdB
- 1950 - Blair Thornton, kanadischer Musiker
- 1951 - Edie McClurg, US-amerikanische Schauspielerin
- 1952 - Peter Bleser, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Mark Weiser, US-amerikanischer Wissenschaftler im Bereich der Informatik
- 1954 - Annie Sprinkle, US-amerikanische Prostituierte und Pornodarstellerin
- 1957 - Rufus Beck, vielseitiger deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 1957 - Theo van Gogh, niederländischer Filmemacher
- 1958 - Frank Mill, deutscher Fußballspieler
- 1961 - Martin Lee Gore, britischer Musiker
- 1961 - Woody Harrelson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1964 - Uwe Barth, deutscher Politiker und Landesvorsitzender der Thüringer FDP
- 1965 - Saul Hudson, US-amerikanischer Gitarrist
- 1965 - Jörg Stübner, deutscher Fußballer, ist 47-facher DDR-Nationalspieler
- 1967 - Philip Seymour Hoffman, amerikanischer Schauspieler
- 1968 - Gary Payton, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1969 - Kai Meyer, deutscher Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor
- 1969 - Marco Bode, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Tanja Gönner, deutsche Politikerin, Sozialministerin in Baden-Württemberg
- 1970 - Thea Dorn, deutsche Schriftstellerin und TV-Moderatorin
- 1971 - Alison Krauss, US-amerikanische Sängerin
- 1971 - Nicola Ransom, deutsche Schauspielerin
- 1972 - Giovane Elber, brasilianischer Fußballspieler
- 1973 - Omar Epps, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker
- 1973 - Monica Lewinsky, US-amerikanische Praktikantin im Weißen Haus
- 1974 - Doktor Renz, deutscher Rapper (Martin Vandreier) (Fettes Brot)
- 1976 - Judit Polgar, ungarische Schachspielerin
- 1976 - Judith Arndt, deutsche Radsportlerin
- 1976 - Jörg Jaksche, deutscher Radsportler
- 1977 - Gail Emms, britische Badmintonspielerin
- 1980 - Michelle Williams, US-amerikanische Sängerin
- 1983 - Aaron Peirsol, US-amerikanischer Schwimmer und Olympiasieger
- 1983 - Rebecca Cartwright, australische Schauspielerin
- 1989 - Daniel Radcliffe, britischer Schauspieler

Gestorben


- 1373 - Birgitta von Schweden, Hofmeisterin und Gründerin des Erlöserordens
- 1399 - Hugo von Hervorst, Generalvikar in Köln
- 1562 - Götz von Berlichingen, deutscher Reichsritter
- 1645 - Michael I., russischer Zar
- 1667 - Justus Henricus Heidfeldt, reformierter Theologe und Philologe
- 1673 - Balthasar Rösler, deutscher Bergmann
- 1757 - Domenico Scarlatti, italienischer Komponist des Barock
- 1794 - Alexandre de Beauharnais, französischer Politiker während der Revolution
- 1811 - Wilhelm René de l'Homme de Courbière, preußischer General
- 1822 - Hieronymus Graf von Colloredo-Mannsfeld, österreichischer General
- 1840 - Carl Blechen, deutscher Landschaftsmaler
- 1853 - Andries Pretorius, Burischer Politiker und Voortrekker
- 1875 - Isaac Merrit Singer, US-amerikanischer Unternehmer und Erfinder
- 1880 - Constantin Hering, gilt als Begründer der Homöopathie in Amerika
- 1885 - Ulysses Simpson Grant, US-amerikanischer Politiker, 18. Präsident der USA
- 1902 - Elsa Neumann, deutsche Physikerin
- 1908 - Grete Beier, deutsche Mörderin, öffentlich hingerichtet
- 1916 - Sir William Ramsay, englischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 1927 - Arthur Hoffmann, Schweizer Politiker, Bundesrat
- 1929 - Paul Flechsig, deutscher Psychiater und Hirnforscher
- 1932 - Alberto Santos-Dumont, brasilianischer Luftschiffer und Flugpionier
- 1948 - David Griffith, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1951 - Henri Philippe Pétain, französischer General und Präsident des Vichy-Regimes
- 1952 - Carl Severing, deutscher Politiker und Minister
- 1952 - Heinrich Mitteis, deutscher Rechtshistoriker
- 1955 - Cordell Hull, Außenminister der USA und Nobelpreisträger
- 1957 - Giuseppe Tomasi di Lampedusa, italienischer Schriftsteller
- 1966 - Montgomery Clift, US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler
- 1968 - Henry Hallett Dale, US-amerikanischer Biochemiker
- 1971 - Van Heflin, US-amerikanischer Schauspieler
- 1972 - Max Aub, spanischer Schriftsteller
- 1973 - Edward Vernon Rickenbacker, amerikanisches Fliegerass des 1. Weltkrieges
- 1980 - Clyfford Still, US-amerikanischer Maler
- 1980 - Keith Godchaux, US-amerikanischer Musiker
- 1982 - Vic Morrow, amerikanischer Schauspieler
- 1983 - George Auric, französischer Komponist
- 1986 - Kazimierz Sikorski, polnischer Komponist
- 1989 - Donald Barthelme, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1994 - Grete Schickedanz, Chefin des Versandhauses Quelle
- 1995 - Miklós Rózsa, ungarischer Komponist
- 1997 - Chuhei Nambu - japanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1999 - Hassan II., König von Marokko
- 1999 - Horst-Gregorio Canellas, Enthüller des ersten Bundesligaskandals
- 2000 - Johannes Dyba, Erzbischof, Bischof von Fulda
- 2001 - Eudora Welty, Schriftstellerin
- 2002 - Chaim Potok, Schriftsteller
- 2002 - Dieter Flimm, deutscher Theater-Bühnenbildner
- 2004 - Carlos Paredes, portugiesischer Komponist und Gitarrist
- 2004 - Friedrich Haug, 1957 bis 1974 Richter am Bundessozialgericht
- 2004 - Mehmood, indischer Schauspieler und Filmproduzent
- 2004 - Peter Hans Hofschneider, deutscher Molekularbiologe
- 2005 - Tamara Lund, finnische Opernsängerin und Schauspielerin

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag in Ägypten (Tag der Revolution von 1952)
- Nationalfeiertag in Libyen
- Gedenktag der Hl. Birgitta von Schweden (Namenstag Birgit)
- Gedenktag des Hl. Liborius von Le Mans (Bischof) - Patron des Erzbistums Paderborn

Siehe auch


- 22. Juli - 24. Juli
- 23. Juni - 23. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0723 ja:7月23日 ko:7월 23일 simple:July 23 th:23 กรกฎาคม

1899

Ereignisse


- 1. Januar: Ende der spanischen Herrschaft in Kuba
- 1. Januar: Queens und Staten Island werden Stadtteile von New York
- 3. Januar: Erste bekannte Verwendung des Wortes „automobile“ (dt: Automobil) in einem Editorial der New York Times
- 8. Januar: Der erfolgreichste Fußballverein Österreichs, der SK Rapid Wien, wird gegründet
- 17. Januar: Die USA ergreifen Besitz von Wake Island
- 21. Januar: Opel Motors wird gegründet
- 22. Januar: Die Führer von 6 Australischen Kolonien treffen sich in Melbourne um über einen Staatenbund zu diskutieren
- 2. Februar: Die Australische Gründerkonferenz: die in Melbourne abgehalten wird: ist damit einverstanden, dass Australiens Hauptstadt (Canberra) zwischen Sydney und Melbourne liegen sollte
- 4. Februar: Der Sportverein „Werder“ von 1899 e. V. wird gegründet. (Heute bekannt als SV Werder Bremen)
- 4. Februar: Beginn des Krieges zwischen den Philippinen und den USA
- 6. Februar: Im Krieg zwischen Spanien und den USA wird ein Friedensvertag geschlossen
- 14. Februar: „Wahlmaschinen“ werden für Bundeswahlen, durch den Kongress der Vereinigte Staaten, zugelassen
- 2. März: Der Mount-Rainier-Nationalpark wird in Washington gegründet
- 6. März: Die Firma Bayer lässt sich Aspirin als Markenzeichen eintragen
- 8. März: Der „Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899“ wird gegründet (heute unter dem Namen Eintracht Frankfurt bekannt)
- 20. März: Im Sing-Sing-Gefängnis wird Martha M. Place als erste Frau auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet
- 27. März: Eröffnung der Schmalspureisenbahnlinie auf den Brocken (Brockenbahn)
- 12. Oktober: Beginn des Burenkrieges in Südafrika
- 29. November: Der katalanische Fußballklub FC Barcelona wird gegründet
- 14. Dezember: Die Emschergenossenschaft (Deutschlands erstes Wasserwirtschaftsunternehmen dieser Art) wird gegründet
- 25. Dezember: Erdbeben, Stärke 6,5 (?) in San Jacinto, Kalifornien, USA, 6 Tote
- Sigmund Freud veröffentlicht „Die Traumdeutung“ in einer Auflage von 1500 Stück
- Hubert Theophil Simar wird Erzbischof von Köln

Katastrophen


- ab 14. September: Verheerendes Hochwasser im Alpenvorland und an der Donau, zahlreiche Tote

Kultur


- 1. Januar: Uraufführung der Oper Eva von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 17. Januar: Uraufführung der Oper Die Kriegsgefangene von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien
- 29. Januar: Uraufführung der Oper Ihre Exzellenz von Richard Heuberger am Theater an der Wien in Wien
- 26. Februar: Uraufführung der Oper Der Pfeifertag von Max von Schillings am Hoftheater in Schwerin
- 24. Mai: Uraufführung der Oper Cendrillon von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris
- 14. November: Uraufführung der Oper Der Sarazene von César Cui am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg
- mit seinen Wienzeilenhäusern bricht Otto Wagner endgültig mit dem Historismus

Geboren


- 1. Januar: Jack Beresford, britischer Ruderer und Olympiasieger († 1977)
- 4. Januar: Alfred Sohn-Rethel, deutscher Volkswirtschaftler, Erkenntnistheoretiker und Industriesoziologe († 1990)
- 6. Januar: Heinrich Nordhoff, deutscher Unternehmer († 1968)
- 6. Januar: Max Simon, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS († 1961)
- 7. Januar: Ernst Kuntscher, deutscher Politiker († 1971)
- 7. Januar: Francis Poulenc, französischer Pianist und Komponist († 1963)
- 8. Januar: Alexander Nikolajewitsch Tscherepnin, russischer Komponist († 1977)
- 10. Januar: Axel Eggebrecht, deutscher Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor († 1991)
- 12. Januar: Paul Hermann Müller, schweizer Chemiker († 1965)
- 13. Januar: Karl Friedrich Bonhoeffer, deutscher Chemiker († 1957)
- 13. Januar: Kay Francis, US-amerikanische Schauspielerin († 1968)
- 16. Januar: Michl Lang, deutscher Volksschauspieler († 1979)
- 17. Januar: Al Capone, US-Gangsterchef († 1947)
- 18. Januar: Jan Bontjes van Beek, deutscher Bildhauer und Keramiker († 1969)
- 19. Januar: Hans Reif, Deutscher Politiker († 1984)
- 23. Januar: Alfred Denning, Richter († 1999)
- 25. Januar: Paul-Henri Spaak, belgischer Politiker und Staatsmann († 1972)
- 29. Januar: Gerhard Moritz Graubner, deutscher Architekt († 1970)
- 30. Januar: Max Theiler, US-amerikanischer Biologe († 1972)
- 2. Februar: Ossi Oswalda, deutsche Schauspielerin der Stummfilm- und frühen Tonfilm-Zeit († 1948)
- 3. Februar: João Café Filho, Präsident Brasiliens in den 1950er Jahren († 1970)
- 3. Februar: Lao She, chinesischer Schriftsteller († 1966)
- 4. Februar: Elfriede Jaeger, deutsche Politikerin († 1964)
- 4. Februar: Wiktor Fjodorowitsch Bolchowitinow, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1970)
- 6. Februar: Ramon Novarro, mexikanisch-amerikanischer Stummfilmstar († 1968)
- 15. Februar: Ernst Biberstein, evangelischer Pastor, SS-Obersturmbannführer
- 15. Februar: George Auric, französischer Komponist († 1983)
- 18. Februar: Erich Kosiol, deutscher Professor für Betriebswirtschaft († 1990)
- 19. Februar: Werner Beumelburg, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1963)
- 20. Februar: Emmy Meyer-Laule, deutsche Politikerin († 1985)
- 23. Februar: Elisabeth Langgässer, deutsche Schriftstellerin († 1950)
- 23. Februar: Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Kabarettist († 1974)
- 23. Februar: Norman Taurog, amerikanischer Filmregisseur († 1981)
- 24. Februar: Michail Michailowitsch Gromow, († 1985)
- 26. Februar: Max Petitpierre, schweizer Politiker († 1994)
- 27. Februar: Charles Best, US-amerikanischer Physiologe und Biochemiker († 1978)
- 1. März: Erich von dem Bach-Zalewski, SS-Obergruppenführer († 1972)
- 8. März: Eric Linklater, schottischer Schriftsteller († 1974)
- 10. März: Grete von Zieritz, österreichische Pianistin und Komponistin († 2001)
- 11. März: Friedrich IX. (Dänemark), König von Dänemark († 1972)
- 13. März: Clara Döhring, deutsche Politikerin und MdB († 1987)
- 13. März: John H. van Vleck, US-amerikanischer Physiker († 1980)
- 15. März: Ernst Simon, deutsch-jüdischer Pädagoge und Religionsphilosoph († 1988)
- 16. März: Ok Formenoy, niederländischer Fußballspieler († 1977)
- 19. März: Aksel Sandemose, dänisch-norwegischer Schriftsteller († 1965)
- 23. März: Boris Alexandrowitsch Tschagin, russischer Philosoph und Historiker († 1987)
- 23. März: Dora Gerson, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1943)
- 23. März: Louis Adamic, US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller († 1951)
- 29. März: Lawrenti Pawlowitsch Berija, sowjetischer Geheimdienstchef († 1953)
- 31. März: Franz Völker, deutscher Sänger (Tenor) († 1965)
- 1. April: Herbert Lewin, Präsident des Zentralrates der Juden († 1982)
- 2. April: Heinrich Rau, Mitglied des Politbüros des ZK der SED († 1961)
- 2. April: Robert Hill, britischer Biochemiker († 1991)
- 7. April: Robert Casadesus, französischer Pianist († 1972)
- 10. April: Friedrich Traugott Wahlen, Schweizer Professor für Landwirtschaft († 1985)
- 11. April: Albrecht Aschoff, deutscher Politiker und MdB († 1972)
- 13. April: Alfred Butts, US-amerikanischer Architekt und Spieleautor († 1993)
- 14. April: Josef Oesterle, deutscher Politiker († 1959)
- 16. April: Konstantin Konstantinowitsch Waginow, russischer Dichter († 1934)
- 17. April: Bernhard Sprengel, deutscher Schokoladenfabrikant und Kunstmäzen († 1985)
- 20. April: Margaret Harrison, britische Violinistin († 1995)
- 23. April: Vladimir Nabokov, US-amerikanischer Schriftsteller russischer Abstammung († 1977)
- 29. April: Duke Ellington, US-amerikanischer Jazz-Komponist, († 1974)
- 29. April: Gustav Tauschek, österreichischer Computerpionier († 1945)
- 1. Mai: Jón Leifs, isländischer Komponist († 1968)
- 2. Mai: Kurt Pohle, deutscher Politiker († 1961)
- 8. Mai: Friedrich Hayek, österreichischer Ökonom, Nobelpreisträger († 1992)
- 10. Mai: Ernst Rüdiger Starhemberg, österreichischer Politiker († 1956)
- 10. Mai: Fred Astaire, US-amerikanischer Tänzer, Sänger und Schauspieler († 1987)
- 10. Mai: Karl Georg Pfleiderer, deutscher Politiker und Diplomat († 1957)
- 14. Mai: Pierre Auger, französischer Physiker († 1993)
- 20. Mai: Alexander Alexandrowitsch Deineka, russischer Maler, Grafiker und Plastiker († 1969)
- 24. Mai: Heinrich Fassbender, deutscher Politiker († 1971)
- 24. Mai: Henri Michaux, französischer Dichter und Maler († 1984)
- 24. Mai: Suzanne Lenglen, französische Tennisspielerin († 1938)
- 30. Mai: Irving Thalberg, US-amerikanischer Filmproduzent († 1936)
- 2. Juni: Lotte Reiniger, Scherenschneiderin, Silhouetten-Animationsfilmerin, Buchillustratorin († 1981)
- 3. Juni: Georg von Bekesy, ungarisch-US-amerikanischer Physiker und Physiologe († 1972)
- 3. Juni: Gerhard Desczyk, Funktionär in der DDR und Cheflektor des Union Verlages Berlin († 1983)
- 10. Juni: Anita Berber, deutsche Tänzerin und Darstellerin († 1928)
- 12. Juni: Anni Albers, deutsch-amerikanische Textilkünstlerin († 1994)
- 12. Juni: Fritz Albert Lipmann, US-amerikanischer Biochemiker († 1986)
- 13. Juni: Carlos Chávez Ramírez, mexikanischer Komponist und Musikpädagoge († 1978)
- 14. Juni: Yasunari Kawabata, japanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger († 1972)
- 14. Juni: Maria Nikolajewna Romanowa, Großfürstin von Russland, Tochter von Zar Nikolaus II. († 1918)
- 18. Juni: Maria Felchlin, erste praktizierende Ärztin des Kantons Solothurn († 1987)
- 20. Juni: Jean Moulin, Leiter der französischen Résistance während des 2. Weltkriegs († 1943)
- 22. Juni: Hedwig Jochmus, deutsche Politikerin und MdB († 1993)
- 22. Juni: Michal Kalecki, polnischer Wirtschaftswissenschaftler († 1970)
- 23. Juni: Franz Ziegler, deutscher Politiker († 1949)
- 23. Juni: Jean Fourquet, französischer Germanist
- 25. Juni: Charlotte von Kirschbaum, deutsche Theologin († 1975)
- 25. Juni: Hans Schwippert, Architekt († 1973)
- 30. Juni: Kurt Tackenberg, Prähistoriker († 1992)
- 1. Juli: Charles Laughton, britischer Filmschauspieler († 1962)
- 1. Juli: Thomas Andrew Dorsey, Blues- und Gospel-Sänger und Pianist († 1993)
- 3. Juli: Ernst Fischer, österreichischer Schriftsteller und Kommunist († 1972)
- 5. Juli: Benjamin Péret, Dichter und Schriftsteller des Surrealismus († 1959)
- 7. Juli: George Cukor, US-amerikanischer Filmregisseur († 1983)
- 11. Juli: Wilfrid Israel, Philanthrop und Geschäftsmann († 1943)
- 15. Juli: Hugo Decker, deutscher Politiker († 1985)
- 17. Juli: James Cagney, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1986)
- 21. Juli: Ernest Hemingway, US-amerikanischer Schriftsteller († 1961)
- 22. Juli: Sobhuza II., König von Swasiland († 1982)
- 22. Juli: Wolfgang Metzger, deutscher Psychologe († 1979)
- 23. Juli: Gustav Heinemann, deutscher Politiker, Bundespräsident der BRD († 1976)
- 26. Juli: Hermann Josef Wehrle, katholischer Priester und Widerstandskämpfer († 1944)
- 2. August: Paul Eugen Sieg, deutscher Physiker und Schriftsteller technischer Zukunftsromane († 1950)
- 3. August: Louis Chiron, monegassischer Rennfahrer († 1979)
- 5. August: Mart Stam, niederländischer Architekt und Designer († 1986)
- 9. August: Pamela Lyndon Travers, australische Schriftstellerin († 1996)
- 9. August: Pamela Travers, australische Schriftstellerin († 1996)
- 12. August: Peter Altmeier, deutscher CDU-Politiker und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz († 1977)
- 12. August: Thea Rasche, deutsche Journalistin († 1971)
- 13. August: Alfred Hitchcock, englischer Filmregisseur und Produzent († 1980)
- 14. August: Margarete Gröwel, deutsche Politikerin († 1979)
- 20. August: Johannes Lilje, deutscher Theologe, Kunsthistoriker und Landesbischof († 1977)
- 23. August: Albert Claude, Mediziner und Nobelpreisträger († 1983)
- 24. August: Jorge Luis Borges, argentinischer Schriftsteller († 1986)
- 25. August: Guy Butler, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1981)
- 27. August: Cecil Scott Forester, englischer Schriftsteller und Journalist († 1966)
- 27. August: Hans Wilhelmi, deutscher Politiker († 1970)
- 1. September: Andrei Platonowitsch Platonow, russischer Schriftsteller († 1951)
- 3. September: Frank MacFarlane Burnet, australischer Mediziner († 1985)
- 5. September: Wilhelm Mellies, deutscher Politiker († 1958)
- 11. September: Jimmie Davis, US-amerikanischer Country-Sänger und Gouverneur von Louisiana († 2000)
- 13. September: Bolko von Richthofen, deutscher Prähistoriker († 1983)
- 13. September: Louise Nevelson, russisch-amerikanische Holzbildhauerin († 1988)
- 20. September: Leo Strauss, deutsch-amerikanischer Philosoph († 1973)
- 21. September: Juliusz Schauder, polnischer Mathematiker († 1943)
- 22. September: Veit Harlan, Schauspieler und Regisseur († 1964)
- 24. September: Jovan Bandur, kroatischer Komponist († 1956)
- 27. September: Dimitri Ludwigowitsch Tomaschewitsch, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 28. September: Achille Campanile, italienischer Journalist und Theaterautor († 1977)
- 29. September: Fritz Selbmann, Schriftsteller und Parteifunktionär in der DDR († 1975)
- 29. September: Herbert Firl, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime († 1941)
- 29. September: László József Bíró, ungarischer Erfinder († 1985)
- 29. September: Robert Gilbert, deutscher Komponist, Textdichter, Sänger und Schauspieler († 1978)
- 1. Oktober: Busso Thoma, Kaufmann, als Mitwisser der Attentatspläne zum 20. Juli hingerichtet († 1945)
- 3. Oktober: Louis Hjelmslev, dänischer Sprachwissenschaftler († 1965)
- 4. Oktober: Franz Jonas, Wiener Bürgermeister und österreichischer Bundespräsident († 1974)
- 10. Oktober: Wilhelm Röpke, deutscher Nationalökonom, einer der Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft († 1966)
- 12. Oktober: Josef Eichner, Politiker und MdB († 1979)
- 13. Oktober: Willo Welzenbach, deutscher Bergsteiger († 1934)
- 17. Oktober: Robert Kempner, deutscher Rechtsanwalt und Ankläger in den Nürnberger Prozessen († 1993)
- 18. Oktober: Erwin Schoettle, deutscher Politiker, MdB, SPD-Landesvorsitzender († 1976)
- 19. Oktober: Miguel Ángel Asturias, guatemaltekischer Schriftsteller, Diplomat, Nobelpreisträger († 1974)
- 19. Oktober: Sidonie Goossens, britische Harfe-Virtuosin († 2004)
- 22. Oktober: Otto Krayer, deutscher Arzt und Pharmakologe († 1982)
- 24. Oktober: Ferhat Abbas, algerischer Politiker († 1985)
- 4. November: Nicolas Frantz, luxemburgischer Radrennfahrer († 1985)
- 12. November: Hildegard Bleyler, deutsche Politikerin und MdB († 1984)
- 12. November: Wilhelm Lachnit, deutscher Maler und Graphiker († 1962)
- 16. November: Warren McCulloch, US-amerikanischer Neurophysiologe und Kybernetiker († 1969)
- 17. November: Roger Vitrac, französischer Dramatiker und Surrealist († 1952)
- 22. November: Hoagy Carmichael, US-amerikanischer Komponist, Pianist, Schauspieler und Sänger († 1981)
- 26. November: Bruno Richard Hauptmann, Mörder († 1936)
- 30. November: Hans Krása, tschechisch-deutscher Komponist († 1944)
- 2. Dezember: John Barbirolli, britischer Dirigent und Cellist († 1970)
- 4. Dezember: Friedo Lampe, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 15. Dezember: Harold Abrahams, britischer Leichtathlet († 1978)
- 20. Dezember: Hermann Claasen, deutscher, Fotograf († 1989)
- 22. Dezember: Gustaf Gründgens, deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant († 1963)
- 23. Dezember: Elisabeth Schnack, schweizer Schriftstellerin († 1992)
- 24. Dezember: Carl Troll, deutscher Geograph, Bruder von Wilhelm Troll († 1975)
- 25. Dezember: Humphrey Bogart, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1957)
- 27. Dezember: Walther Kolbe, deutscher Politiker († 1953)

Gestorben


- 29. Januar: Alfred Sisley, französischer Maler des Impressionismus (
- 1839)
- 6. Februar: Alfred, Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Erbprinz und Thronfolger des Doppelherzogtums (
- 1874)
- 6. Februar: Leo von Caprivi, deutscher Militär und Staatsmann (
- 1831)
- 16. Februar: Félix Faure, 7. Präsident Frankreichs (
- 1841)
- 18. Februar: Sophus Lie, norwegischer Mathematiker (
- 1842)
- 24. Februar: Emil Welti, Schweizer Politiker (
- 1825)
- 14. März: Ludwig Bamberger, deutscher Bankier und Politiker (
- 1823)
- 18. März: Othniel Charles Marsh, US-amerikanischer Paläontologe (
- 1831)
- 24. März: Marie Goegg-Pouchoulin, erste Frauenrechtlerin der Schweiz (
- 1826)
- 3. April: Adolf Guyer-Zeller, Schweizer Unternehmer (
- 1839)
- 17. April: Jan Balatka, US-amerikanischer Komponist (
- 1825)
- 17. April: Wilhelm Jordan, deutscher Geodät und Mathematiker (
- 1842)
- 20. April: Charles Friedel, französischer Chemiker (
- 1832)
- 21. April: Leopold Hoesch, deutscher Unternehmer (
- 1820)
- 1. Mai: Ludwig Büchner, Mediziner, Naturwissenschaftler (
- 1824)
- 2. Mai: Martin Eduard Sigismund Simson, deutscher Jurist und Politiker (
- 1810)
- 6. Mai: Philipp Krementz, deutscher Theologe, Kardinal und Erzbischof von Köln (
- 1819)
- 25. Mai: Rosa Bonheur, französische Malerin (
- 1822)
- 1. Juni: Klaus Groth, plattdeutscher Dichter und Schriftsteller (
- 1819)
- 3. Juni: Johann Strauß (Sohn), österreichischer Komponist und „Walzerkönig“ (
- 1825)
- 9. Juni: Ernst Gebhardt, deutscher Liederdichter und Methodistenprediger (
- 1832)
- 25. Juni: Franziskus von Paula Schönborn, Kardinal und Erzbischof von Prag (
- 1844)
- 18. Juli: Horatio Alger, US-amerikanischer Autor (
- 1832)
- 19. Juli: Heinrich von Achenbach, deutscher Politiker und Jurist (
- 1829)
- 25. Juli: Niklaus Riggenbach, Ingenieur, Erfinder der Zahnradbahn (
- 1817)
- 27. Juli: Tassilo von Heydebrand und der Lasa, deutscher Schachmeister (
- 1818)
- 30. Juli: Oktavio Philipp von Boehn, preußischer General der Infanterie (
- 1824)
- 13. August: Gustav von Mevissen, Politikerund Unternehmer (
- 1815)
- 16. August: Robert Wilhelm Bunsen, deutscher Chemiker (
- 1811)
- 21. August: Hermann Joseph Schmitz, Weihbischof und Offizial in Köln (
- 1841)
- 7. September: Johann Joseph Otto Duvigneau, Magdeburger Kommunalpolitiker und Ehrenbürger (
- 1828)
- 10. September: Wilhelm Amberg, deutscher Genremaler (
- 1822)
- 26. September: Ernst Faber, deutscher Sinologe und Missionar (
- 1839)
- 28. September: Giovanni Segantini, Maler des Symbolismus (
- 1858)
- 10. Oktober: Albert Böhler, österreichischer Industrieller (
- 1845)
- 12. Oktober: Oscar Baumann, Afrikaforscher, Philosoph, Ethnologe, Geograph und Karthograph (
- 1864)
- 13. Oktober: Aristide Cavaillé-Coll, französischer Orgelbauer (
- 1811)
- 27. Oktober: Florence Marryat, englische Schriftstellerin (
- 1837)
- 2. November: Paul Leopold Haffner, Theologe (
- 1829)
- 8. November: Alexander Faltin, Jurist und liberaler Politiker (
- 1819)
- 13. November: Ulrike von Levetzow, Geliebte von Johann Wolfgang von Goethe (
- 1804)
- 27. November: Anton Krettner, Komponist und Bürgermeister von Bad Tölz (
- 1849)
- 27. November: Constant Fornerod, Schweizer Politiker (
- 1819)
- 27. November: Guido Gezelle, flämischer Dichter (
- 1830)
- 4. Dezember: Leopold Ullstein, deutscher Verleger (
- 1826)
- 5. Dezember: August Rauschenbusch, baptistischer Theologe (
- 1816)
- 15. Dezember: Numa Droz, Schweizer Politiker (
- 1844)
- 30. Dezember: James Paget, englischer Chirurg und Pathologe (
- 1814)
- 31. Dezember: Karl Millöcker, österreichischer Operettenkomponist (
- 1842)
- Jamgon Kongtrul: Meister der Kagyü-Tradition des tibetischen Buddhismus (Vajrayana) (
-  1813)

Staatsoberhäupter

Afrika


- Ägypten: Abbas II. Hilmi, Khedive (18921914)
- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (18891909)

Amerika


- Argentinien: Julio Argentino Roca, Präsident (18981904)
- Bolivien: José Manuel Pando, Präsident (1899–1904)
- Brasilien: Manuel Ferraz de Campos Salles, Präsident (18981902)
- Chile: Frederico Errázuriz Echaurren, Präsident(18961902)
- Costa Rica: Rafael Iglesias y Castro, Präsident (1894–1902)
- Dominikanische Republik: Juan Isidro Jiménez, Präsident (1899–1902)
- Ecuador: Eloy Alfaro, Präsident (1896–1901)
- El Salvador: Tomás Regolado, Präsident (1898–1903)
- Guatemala: Manuel Estrada Cabrera, Präsident (1898–1920)
- Haiti: Tirésias Simon Sam, Präsident (1896–1902)
- Honduras: Terencio Sierra, Präsident (1899–1903)
- Kanada: Sir Wilfried Laurier, Premierminister (1896–1911)
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
- Nicaragua: José Santos Zelaya, Präsident (1894–1909)
- Paraguay: Emilio Aceval, Präsident (1898–1902)
- Peru: Eduardo López de Romana, Präsident (1899–1903)
- Uruguay: Juan Lindolfo Cuestas, Präsident (1897–1903)
- Venezuela: Cipriano Castro, Präsident (1899–1908)
- Vereinigte Staaten von Amerika: William McKinley, Präsident (1897–1901)

Asien


- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Kaiserreich China (Qing-Dynastie): Cixi, Kaiserin (1898–1908)
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (18671912)
- Persien (Kadscharen): Muzaffar ad-Din, Schah (1896–1907)

Europa


- Deutsches Kaiserreich: Wilhelm II., Deutscher Kaiser (18881918)
- Schweiz: Eduard Müller, Bundespräsident, (1899) ja:1899年 ko:1899년 Stadt im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Die Stadt befindet sich im Bereich des Regionalverband-Ruhr.

Geografie

Schwelm liegt am südlichen Rand des östlichen Ruhrgebiets zwischen Westfalen und dem Bergischen Land. Aus diesem Grund wird es auch als "Pforte Westfalens" bezeichnet und insbesondere bei älteren Namensnennungen findet sich der Zusatz i.W. (in Westfalen). Schwelm liegt zwischen Wuppertal, Ennepetal, Gevelsberg und Sprockhövel

Stadtgliederung

Die Stadt Schwelm gliedert sich in 13 sogenannte Nachbarschaften (Aechte de Muer, Brunnen, Fronhof, Linderhausen, Loh, Möllenkotten, Oberstadt, Oehde, Ossenkamp, Parlament, Rote Wasser, Winterberg, Zur alten Post) die jährlich das
Schwelmer Heimatfest ausrichten. Die Namen der Nachbarschaften sind teils plattdeutsch und leiten sich von geografischen, historischen oder architektonischen Besonderheiten ab. Sie stellen allerdings keine Stadtbezirke im eigentlichen Sinne dar. Bekanntgeworden ist die Nachbarschaft Oberstadt durch das Lied Spiel nicht mit den Schmuddelkindern von Franz Josef Degenhardt. In der Oberstadt wohnen (dem Lied zufolge) die "guten Kinder".

Geschichte

Die Geschichte von Schwelm lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Schon um 900 n. Chr. taucht der Name "Suelmiu" als altgriechische Gewässerbezeichnung für den Bach, die heutige Schwelme auf, die für Ort schließlich namensgebend war. Als ältestes Stadtgebiet gilt der Fronhof, in dessen Höhe sich schließlich auch der Altmarkt und die Kirche bildeten. Urkundlich wurden diese erstmals 1085 erwähnt. Lange Zeit in kurkölnischer Hand, geriet das Landstück Schwelm schließlich in den Besitz der Grafen von der Mark. Die Stadtrechte wurden Schwelm erstmals 1496 verliehen. 5 Jahre später wurden Schwelm die Stadtrechte wieder entzogen, da die Schwelmer den Zorn des Landesherren auf sich gezogen hatten. Trotzdem blieben Bürgermeisteramt und Bürgerrat weiter bestehen. Das war auch nötig denn es tobten viele schwere und minder schwere Stadtbrände in der Stadt, die einen fähigen Krisenstab erforderte. Am 16. Juni 1590 wurden dann wiederum die Stadtrechte an Schwelm zurück verliehen und diesmal verweilten sie auch bei dieser. Seit 1929 ist Schwelm Kreisstadt.

Politik

Gemeinderat

Der Stadtrat setzt sich wie folgt zusammen:
- CDU: 18 Sitze
- SPD: 13 Sitze
- Schwelmer Wählergemeinschaft e.V. (SWG): 4 Sitze
- Grüne: 5 Sitze
- Bürger für Schwelm (BFS) 4 Sitze
- FDP : 3 Sitz
- NPD: 1 Sitz Bürgermeister ist Dr. Jürgen Steinrücke (CDU), 1. Stellvertretender Bürgermeisterin Christiane Sartor (CDU) und 2. Stellvertretender Bürgermeister Günter Dresen (SPD)

Städtepartnerschaften

Keine

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

NPD NPD NPD Haus Martfeld (auch
Schloss Martfeld genannt) ist eine ehemalige Burganlage der Ritter Wadhoff. Das Rittergut ist seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Zum Haus Martfeld gehört ein spätmittelalterlicher Wehrturm von 1450 und ein Torturm von 1627. Durch mehrere Umbauten und Verfall hat sich das Erscheinungsbild der Anlage stark gewandelt. Im 18. Jahrhundert wurde der Westflügel abgerissen und das Gebäude mit Stilelementen der bergischen Bürgerhausarchitektur versehen. Der Park, in dem das Gebäude heute liegt und auch die Kapelle wurde im 19. Jahrhundert von Friederike von Elverfeldt angelegt. Der Name Martfeld leitet sich von dem Begriff für sumpfiges Feld ab. Haus Martfeld dient heute als heimatgeschichtliches Museum. Eines der ältesten Gebäude Schwelms ist das Verwaltungsgebäude der Brauerei Schwelm (ehemals Haarmann & Kathagen). Das so genannte Rietz´sche Haus steht mitten im Stadzentrum und wurde 1701 gebaut. Seit 1830 wird in Schwelm Bier gebraut, die Brauerei Schwelm zählt zu den wenigen Privatbrauereien in Deutschland. Die Brauerei war eine der erste Brauereien weltweit, die von Holzfässern auf (vom Schwelmer Eisenwerk entwickelte) Email-Metallfässer umstellte. Die Schwelmer Christuskirche gilt als die Kirche (nicht Dom) mit den höchsten Kirchtürmen in Westfalen. In der Altstadt haben nur wenige Häuser die verheerenden Stadtbrände des 18. Jhds. überstanden.

Regelmäßige Veranstaltungen

Regelmäßig findet am 1. Septemberwochende das
Schwelmer Heimatfest statt. Es hat ca. 40.000 Besucher. Höhepunkt ist neben der Kirmes ein Umzug von Motivwagen ähnlich dem beim Kölner Karneval. Das Heimatfest hat jedes Jahr ein neues Motto auf plattdeutsch. Im Jahr 2004 war es "Vie sitt nich te bremsen" (Wir sind nicht zu bremsen) und diese Jahr ist es "Et giet nix wat et nich giet" (Es gibt nicht was es nicht gibt)

Wirtschaft und Infrastruktur

Die wirtschaftliche Situation Schwelms ist problematisch, da in den letzten Jahren viele örtliche Unternehmen schlossen oder Entlassungen vornahmen. Die Arbeitslosenquote lag mit 8,4 % (Stand 2003) noch leicht unter dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen. Bekannte Schwelmer Unternehmen sind neben der Brauerei:
- die Klavierfabrik Rud. Ibach Sohn, die seit 1794 Klaviere herstellt und damit Deutschlands ältester Klavierhersteller ist. Das Unternehmen ist im Familienbesitz.
- das Schwelmer Eisenwerk war bis in die 60er Jahre des 20. Jhds. weltweit einer der führenden Hersteller von Benzinzapfsäulen für Tankstellen. Selbst in den U.S.A. konnte man die Säulen finden.
- Die gepa (jetzt in Wuppertal) wurde als Gesellschaft für fairen Handel mit der so genannten Dritten Welt in Schwelm gegründet und ist heute die größte Fair Handelsorganisation in Europa.

Verkehr

Die Lage von Schwelm ist äußerst verkehrsgünstig. Die Stadt liegt an den Autobahnen A 1, A 43 und A 46 und wird durchquert von der B7 und der B 483. Die Stadt hat einen Bahnhof, der an der Eisenbahnstrecke von Wuppertal nach Hagen in Westfalen liegt. Außerdem gibt es einen zweiten S-Bahnhof,
Schwelm West. Es fahren folgende Linien des SPNV in NRW in Schwelm:
- RE4 (WupperExpress) von Aachen über Mönchengladbach, Düsseldorf, Wuppertal, Hagen, Witten nach Dortmund.
- RE7 (Rhein-Münsterland-Express) von Krefeld über Köln, Solingen, Wuppertal, Hagen, Unna, Hamm, Münster nach Rheine
- RE13 (Maas-Wupper-Express) von Venlo über Mönchengladbach, Düsseldorf, Wuppertal,